Zockerwolke

Playstation Now Testbericht

PlayStation Now ist Sonys Antwort auf den aufkommenden Cloud-Gaming-Hype. Auch der japanische Hersteller hat längst den Wandel zum Gaming in Abonnementform erkannt und bereits 2014 seinen Dienst PlayStation Now ins Leben gerufen. Sony bietet PlayStation Besitzern dabei Zugriff auf eine riesige Spielebibliothek mit über 600 Titeln, die nicht nur aktuelle Top Games umfasst, sondern auch einige wahre Klassiker im Portfolio hat. Nutzer können im Rahmen von PlayStation Now auf aktuelle PS4, aber auch auf ältere PS3 und PS2 Titel zurückgreifen. Wie im Cloud-Gamung üblich, könnt ihr die Games dann plattformunabhängig auf eurer PlayStation, aber auch auf dem PC zocken.

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Wie funktioniert PlayStation Now?

Der Dienst funktioniert denkbar einfach: ihr schließt ein Abonnement im PSN Store ab und könnt im Grunde sofort loslegen. Die Spiele werden nicht auf euren PC oder PlayStation ausgeführt, sondern auf den Servern von Sony. Auf euren Fernseher oder Bildschirm wird also lediglich das übertragene Bild ausgegeben. Sony gibt an, dass dabei keine merkliche Verzögerung entsteht, sodass selbst Online-Spiele kein Problem sind und ihr nicht unter Verzögerung oder Latenzen leidet.

Während früher die Spiele im Rahmen von PS Now über einen bestimmten Zeitraum gemietet werden konnten, ist der Dienst heute vollständig in eine Abo-Modell umgewandelt worden. Im PS Now zu nutzen empfiehlt Sony eine Internetverbindung von mindestens 5 Mbit/s. Dabei ist wichtig zu wissen, dass ihr die Spiele nicht erst downloaden müsst. Innerhalb der PS Now App könnt ihr jedes dort erhältliche Spiel sofort starten, ohne diese erst herunterladen und installieren zu müssen.

Gleichzeitig seit ihr mit PS Now nicht an eure PlayStation gebunden. Ihr könnt euch an jeder Konsole mit euren Daten anmelden und auf euer PS Now Abo und die gesamte SPielebibliothek zugreifen. Daher könnt ihr auch von überall auf eure gespeicherten Spielstände zugreifen, da diese vollständig mit der PlayStation Cloud migriert werden. Ihr benötigt zum Zocken auf dem PC lediglich einen PS4 Controller den ihr an euren USB-Port anschließt. Ihr seht also, dass PS Noe absolut kein Hexenwerk und wirklich simpel in der Funktionsweise ist.

Was sind die Vorteile von PS Now

Bereits im vorherigen Teil sind einige Vorteile von Sonys Streaming-Dienst zum Vorschein gekommen. Neben dem Zugriff auf die riesige Spielesammlung, die ihr ohne eine Installation sofort spielen könnt, ist vor allem die Plattformunabhängigkeit hervorzuheben. Mit PS Now müsst ihr nicht überall eure PS4 mitschleppen, sondern könnt auch bequem am Laptop eure Lieblings-Games zocken.

Zudem seid ihr bei PS Now in Sachen Spielspaß in keiner Weise eingeschränkt. Jedes Spiel steht euch im vollen Umfang zur Verfügung, sowohl Singleplayer- als auch Multiplayer-Games. Lediglich auf zusätzliche Inhalte aus Special Editions und benutzergenerierten Content werdet ihr vermutlich verzichten müssen.

Der größte Vorteil aus unserer Sicht ist jedoch der Verzicht auf eine PS Plus Mitgliedschaft. Das bedeutet, dass ihr kein PS Plus Mitglied sein müsst, um PS Now Games zu zocken. Dies gilt auch für sämtliche Online-Inhalte. Ihr nehmt an Online-Partien genauso teil, als hättet ihr die Disc-Version des Spiels und spielt dementsprechend auch gegen andere PS Now und Disc-Besitzer.

Welche Erfahrungen mit PS Now haben wir gesammelt?

Wir haben den Dienst über einen längeren Zeitraum intensiv getestet und wollen an dieser Stelle von unseren Erfahrungen mit PS Now berichten. Wir haben so ziemlich jedes Feature des Dienstes ausprobiert, um alle Aspekte von PS Now ganz genauzu prüfen.

Wir haben PlayStation Now direkt im PSN Store unserer PS4 gebucht. Für unentschlossene steht eine 7-tägige Testphase zur Verfügung. Die Buchung verläuft denkbar einfach und ist vergleichbar mit der Bestellung eines Spiels im Store. Über die hinterlegten Zahlungsmethoden kann PS Now gebucht werden und die Verwaltung des Abonnements ist identisch mit der von PS Plus. Über die Abo-Verwaltung unseres Kontos können wir die automatische Verlängerung jeweils zum kommenden Monat deaktivieren. Keine versteckten Haken oder Kosten. Dafür schon mal einen Daumen hoch!

Kaum war das Abonnement bestätigt, konnte es zu unserer Überraschung auch schon losgehen. In der Übersicht von PS Now erwarteten uns eine breite Spieleauswahl mit aktuellen Top-Titeln und einigen Klassikern von früheren Konsolengenerationen. Natürlich haben wir nicht lange gefackelt und sofort mit “For Honor” das erste Spiel gestartet. Sofort nach dem Start erschien ein kurzes Übersichtsbild, welches uns auf den kommenden Start des Spiels vorbereitet hat. Nach wenigen Augenblicken startete auch schon der Stream und wir konnten direkt mit dem Zocken beginnen.

Das Beste gleich vorweg, man merkt nicht, dass man es hier im Grunde gerade nur mit einem Video-Stream zu tun hat. Das Ganze läuft unglaublich Flüssig und ohne spürbare Verzögerungen. Man hat zu jederzeit das Gefühl, als würde man gerade die normale Disc-Version von seiner Festplatte spielen. Das Menü, die Einstellungen und Bonusinhalte stehen euch auch bei PlayStation Now wie gewohnt zur Verfügung. Ein entsprechendes Symbol auf der rechten Seite informiert uns in bestimmten Abständen darüber, dass unser Spielfortschritt in der Cloud gespeichert wurde. Nachdem wir uns etwas durch die Menüs geklickt haben, haben wir die Kampagne von “For Honor” gestartet.

Im Singleplayer lief das Spiel wirklich außergewöhnlich gut. Zwar traten hier und da kleinere Verwaschungen des Bildes auf, jedoch waren diese nur sehr selten zu sehen. Man kennt diesen Effekt von Streams, bei denen das Bild für einen kurzen Augenblick kleinere Fragmente aufweist. Uns hat das in keiner Weise gestört, zumal sie bei rund einer Stunde Spielzeit nur etwa 2 bis 3-mal zu sehen waren. Dieser Effekt lässt sich beim Cloud-Gaming leider nicht vermeiden. Nachdem wir die ersten Spielstunden in “For Honor” investiert haben, haben wir uns noch an “Sherlock Holmes” und “Mafia 3” probiert. Auch hier waren unsere Erfahrungen mit PlayStation Now äußerst positiv.

Wir haben PlayStation Now zu Beginn mit einer 16 Mbit/s Leitung getestet und lagen somit etwas über der Mindestanforderung von 5 Mbit/s. Nach einiger Zeit haben wir auch die Plattformunabhängigkeit ausprobiert und den Dienst auf einer fremden Konsole gestartet. In diesem Fall stand uns sogar eine 100 Mbit/s Verbindung zur Verfügung und wir waren dementsprechend gespannt, ob die zuvor erwähnten Bildfragmente nun komplett ausgeblendet werden können. Tatsächlich haben wir eine leichte Verbesserung feststellen können und die angesprochenen Fragmente nur einmal deutlich wahrgenommen. An dieser Stelle gilt es noch einmal zu erwähnen, dass diese das Spielgeschehen in keiner Weise stören, da sie nur für den Bruchteil einer Sekunde zu sehen sind.

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Vortex.gg ist ein Cloud-Gaming-Dienst für den PC und das Smartphone. Bei Vortex wartet eine gigantische Spielebibliothek auf Dich und Du kannst ohne Installation sofort loszocken. Der Dienst gehört zu den günstigsten Cloud-Gaming-Diensten und hat uns in Sachen Preis-Leistung vollumfänglich überzeugt. Zudem könnt ihr Eure eigene Steam-Bibliothek verbinden und Eure eigenes Games über Vortex.gg zocken. 

Fazit unserer Erfahrungen mit PlayStation Now

Mit PS Now hat Sony einen wirklich tollen Cloud-Gaming-Dienst auf den Markt gebracht. Mit über 600 Spielen ist die Spielesammlung gigantisch, auch wenn aktuelle Top-Titel gefehlt haben, aber das kann man bei wirklich fairen 14,99€ im Monat auch nicht erwarten. Dennoch gab es zum Testzeitpunkt mit “For Honor”, “Mafia 3”, “Steep”, “Red Dead Redemption” und einigen weiteren Klassikern der älteren Konsolengenerationen eine coole Auswahl. Tatsächlich haben wir durch PS Now das ein oder andere Spiel kennen und lieben gelernt, welches wir uns im Normalfall vermutlich nie im Shop oder auf Disc gekauft hätten. Zudem kommen jeden Monat neue Spiele zur Bibliothek hinzu.

Besonders cool fanden wir die Möglichkeit auf jeder PlayStation PS Now starten zu können. So wurde ein Spieleabend bei Freunden aufgrund der riesigen Spieleauswahl zum vollen Erfolg. Wir meldeten uns einfach nur mit unseren Daten an und konnten sofort etliche Games zusammen ausprobieren. Da die Spiele nicht erst installiert werden müssen, haben wir dadurch auch keine wertvolle Zeit zusammen verloren. Da auch sämtliche Online-Features zur Verfügung stehen, waren wir uns auch in großer Runde einig, dass PlayStation Now für den Preis eine klare Empfehlung ist.

Und das ist auch unser persönliches Fazit nach der intensiven Testphase von PS Now. Für knapp 15 Euro erhaltet ihr Zugriff auf eine riesige Spielebibliothek, die jeden Monat um weitere Games erweitert wird. Zwar fehlen absolute Top-Titel und bei schwächeren Verbindungen könnte das Bild in seltenen Fällen für einen kurzen Augenblick Fragmente zeigen, dennoch überwiegen die positiven Aspekte des Dienstes ganz klar. Von uns eine klare Empfehlung. Und wer dennoch unschlüssig ist, testet den Dienst erstmal in der 7-tägigen Testphase.

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